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Nachhaltigkeit bei SARIA – Gelebte Realität und Herausforderung für die Zukunft.

Verantwortungsvolles Handeln im Sinne von Nachhaltigkeit hat in der SARIA-Gruppe eine lange Tradition. Insbesondere Ökonomie und Ökologie werden nicht als Gegensätze betrachtet. Die Umwelt durch bestmögliche Verwertung von Nebenprodukten zu schonen und nachhaltig zu wirtschaften, ist seit Jahren zentraler Bestandteil der verschiedenen Unternehmensaktivitäten. SARIA trägt mit einer Vielzahl von Maßnahmen dazu bei, den Verbrauch von Ressourcen im Allgemeinen und den Verbrauch fossiler Energie und der damit verbundenen Emission an schädlichen Treibhausgasen zu minimieren.

Die Produktion von Biogas und Qualitätsdünger aus organischen Reststoffen, die Herstellung von hochqualitativem Biodiesel aus Reststoffen sowie die energetische Verwertung von tierischen Nebenprodukten als Alternative zum Einsatz fossiler Brennstoffe sind nur Einzelbeispiele aus dem breiten Spektrum der SARIA-Aktivitäten.

 


Biogas

Biogasanlagen erzeugen nachhaltig Strom und Wärme.

SARIA setzt mit seiner Sparte ReFood auf die nachhaltige und sinnvolle energetische Nutzung der eingesammelten Speise- und Lebensmittelreste. Diese organischen Reststoffe werden in eigenen Biogasanlagen mit je 2 Megawatt Leistung jährlich vergoren oder als Gärsubstrat an andere Biogasanlagen geliefert. So erzeugt ReFood in eigenen Biogasanlagen Strom und Wärme für derzeit knapp 50.000 Haushalte und ersetzt damit Energie aus Atomkraft und Steinkohle. In dezentralen Blockheizkraftwerken wird das Biogas zur Produktion von Strom und Wärme genutzt. Auf diese Weise erzeugt ReFood bis zu 60 Millionen Kilowattstunden Strom, die innerhalb der eigenen Prozessabläufe genutzt und darüber hinaus in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

 

Dünger

DynAgro und DynaTer – die nachhaltige Alternative zu mineralischen Düngemitteln.

Neben der energetischen Verwertung der eingesammelten Speisereste in den Biogasanlagen forciert das SARIA-Tochterunternehmen ReFood die stoffliche Nutzung der Reststoffe: Der Gärrest, der am Ende der Prozesskette der Biogasproduktion steht, ist ein hochwirksamer und nachhaltiger Dünger für die Landwirtschaft. Mineralische Stickstoffdünger werden in aufwändigen Prozessen synthetisch hergestellt – teilweise mit einem hohen Verbrauch von stark begrenzten Ressourcen. Im Gegensatz dazu trägt die jährliche Produktion von 300.000 Tonnen des ReFood Düngemittels DynAgro wesentlich zur Schonung der endlichen Ressource Phosphor bei. Mineraldünger wird somit substituiert und der Humusgehalt des Bodens verbessert.

Darüber hinaus vertreibt die KFU-Group mit dem Produkt DynaTer ein weiteres organisches Düngemittel, das ebenfalls eine nachhaltige Alternative zu mineralischen Düngern darstellt. DynaTer wird auf der Basis von Mehlen, die bei der Verarbeitung von tierischen Nebenprodukten gewonnen werden, produziert. Im Gegensatz zu DynaTer werden bei der Herstellung und dem Transport von mineralischen Düngemitteln große Mengen an fossiler Energie (Erdöl und Gas) eingesetzt und natürliche Ressourcen – insbesondere die eng begrenzten Vorräte von Phosphat – werden verbraucht. Als organischer Dünger eignet sich DynaTer sehr gut für die Biolandwirtschaft oder für Bauern, die nach einem umweltfreundlichen Dünger suchen.

 

Biodiesel

Nachhaltiger Kraftstoff spart 400.000 Tonnen CO2.

Die SARIA-Gruppe produziert seit 2001 Biodiesel der zweiten Generation aus tierischen Nebenprodukten. Inzwischen verfügt die SARIA-Tochterfirma ecoMotion über drei Biodieselanlagen mit einer jährlichen Gesamtkapazität von 212.000 Tonnen. Sofern die Kapazität komplett ausgenutzt wird, werden durch den produzierten Biodiesel jedes Jahr fossile Kraftstoffe substituiert und hierdurch knapp 400.000 Tonnen CO2 vermieden. Dies entspricht dem energiebedingten Jahresausstoß an CO2 von 170.000 Haushalten oder dem Jahresausstoß an CO2 der etwa gleichen Anzahl an PKW.

 

Alternative Brennstoffe

Nachhaltige Brennstoffe schonen fossile Ressourcen.

Tierische Proteine aus Risikomaterial der Fleischwirtschaft sind aufgrund des hohen Energiegehaltes in Kraft- und Zementwerken eine geschätzte Alternative zu fossilen Brennstoffen. Durch den Einsatz dieser tierischen Proteine als Derivat für Primärenergieträger wie Braunkohle und Steinkohle werden die natürlichen Vorräte nicht in Anspruch genommen und somit ein nachhaltiger Beitrag zum Schutz unserer Umwelt geleistet.